Junior-Depot-Vergleich 2026, bestes Depot fürs Kind

Ein Kind verändert vieles, auch den Blick auf Geld. Plötzlich geht es nicht mehr nur um den nächsten Urlaub, sondern um Chancen in zehn, fünfzehn oder achtzehn Jahren. Genau da wird ein Junior-Depot spannend. Mit einem Kinderdepot kannst du Geldgeschenke, monatliche Sparraten oder einen Startbetrag langfristig investieren, idealerweise breit gestreut und einfach. Trotzdem fühlt sich die Auswahl oft unnötig kompliziert an. Viele Anbieter werben laut mit 0 Euro, andere locken mit riesiger ETF Auswahl, und dann sind da noch Fragen wie Steuern, BAföG und was eigentlich passiert, wenn dein Kind volljährig wird. Dieser Junior-Depot-Vergleich für 2026 hilft dir, die Entscheidung klar zu treffen. Du bekommst ein System, mit dem du Anbieter fair bewertest, typische Stolpersteine vermeidest und einen Plan baust, der wirklich zu deiner Familie passt. Ohne Fachchinesisch, ohne Druck, und ohne Rechtsberatung. Du gehst nach dem Lesen nicht nur mit einem Favoriten raus, sondern mit dem Gefühl, die Sache im Griff zu haben.

Die wichtigsten Punkte

Wenn du beim Junior-Depot-Vergleich nur ein paar Minuten hast, nimm das hier als Leitplanke. Viele Vergleichsseiten starten bei Gebühren, ich starte bei deinem Alltag. Denn das beste Junior-Depot ist nicht das günstigste auf dem Papier, sondern das, das du über Jahre wirklich nutzt, ohne ständig nachzujustieren.

  1. Ein Junior-Depot gehört deinem Kind, das ist der größte Unterschied zum Sparen im eigenen Depot.

  2. Achte zuerst auf Alltagstauglichkeit, dann auf Feinheiten wie Aktions ETFs, sonst bricht der Sparplan irgendwann weg.

  3. Für die meisten Familien zählt ein günstiger ETF Sparplan mehr als die letzte Nachkommastelle bei Ordergebühren.

  4. Plane die Volljährigkeit früh mit, ab 18 kann dein Kind grundsätzlich selbst entscheiden.

  5. Steuerlich kann ein Kinderdepot Vorteile haben, weil Kinder eigene Freibeträge nutzen können.

  6. Cash auf dem Verrechnungskonto ist anders abgesichert als Wertpapiere, Einlagensicherung ist ein eigenes Thema.

  7. Wenn später BAföG relevant wird, kann Vermögen eine Rolle spielen, das ist nicht heute dringend, aber es gehört in deinen Plan.

Wenn du danach tiefer einsteigen willst, super. Ab hier bauen wir Schritt für Schritt die Entscheidung auf, so dass du am Ende genau weißt, welches Set up zu euch passt, und warum.

Was ein Junior-Depot ist, und wann es sich lohnt

Ein Junior-Depot, oft auch Kinderdepot genannt, ist ein Wertpapierdepot auf den Namen eines minderjährigen Kindes. Das klingt erstmal nach einem Detail, ist aber in der Praxis der Kern des Ganzen. Denn damit gehört das Vermögen rechtlich dem Kind. Du als Elternteil verwaltest es in der Regel, du richtest Sparpläne ein, wählst ETFs aus und kümmerst dich um Unterlagen. Aber das Geld ist nicht einfach nur gedanklich fürs Kind reserviert, es ist tatsächlich sein oder ihr Vermögen. Genau deshalb taucht dieses Thema in fast jedem Junior-Depot-Vergleich ganz oben auf, und genau deshalb solltest du dir diese Entscheidung bewusst machen.

Der Vergleich zum Depot der Eltern ist simpel. Wenn du im eigenen Depot fürs Kind sparst, bleibt das Geld deins. Das ist flexibel, und manchmal auch psychologisch beruhigend, weil du die Kontrolle behältst. Beim Junior-Depot bekommst du dafür andere Vorteile. Steuerlich können Kinder eigene Freibeträge nutzen, und du trennst das Geld sauber von deinem Vermögen. Viele Ratgeber zeigen auch, dass bei typischen Sparraten Gewinne oft erst spät so groß werden, dass Steuern überhaupt ein echtes Thema werden. Das beruhigt, weil es den Druck rausnimmt, alles sofort perfekt machen zu müssen.

Wann lohnt sich das Ganze besonders? Immer dann, wenn du wirklich langfristig denkst, also viele Jahre Zeit hast, und wenn es realistisch ist, dass regelmäßig Geld reinkommt, zum Beispiel über einen ETF Sparplan für Kinder oder über wiederkehrende Geldgeschenke. Ein Junior-Depot ist außerdem super, wenn in der Familie öfter größere Summen verschenkt werden, weil du das Geld nicht auf zig Konten verteilst, sondern strukturiert investierst. Wenn du dagegen nur ein kleines Polster für die nächsten zwei, drei Jahre aufbauen willst, ist ein Depot oft zu viel, dann kann ein simples Sparkonto für den Übergang besser passen.

Mini Fall, der in vielen Ratgebern so ähnlich vorkommt: Du startest mit 100 Euro im Monat, investierst breit gestreut, und lässt das Ganze über viele Jahre laufen. Oft wird dafür mit einem gleichbleibenden Wertzuwachs von rund fünf Prozent pro Jahr gerechnet, nach 15 Jahren kann da bereits eine mittlere fünfstellige Summe stehen. Wichtig ist nicht die exakte Zahl, sondern die Logik: Zeit schlägt Timing, und ein einfacher Plan schlägt Perfektion. Eine Perspektive, die in vielen Vergleichsartikeln zu kurz kommt: Der größte Renditebooster ist nicht der perfekte Anbieter, sondern die Wahrscheinlichkeit, dass du den Plan wirklich durchziehst. Und die steigt, wenn das Setup simpel ist, und wenn du dich beim ersten Stressmonat nicht fragst, ob du gerade den falschen Broker gewählt hast.

So bewertest du Anbieter im Junior-Depot-Vergleich

Ein guter Junior-Depot-Vergleich fühlt sich an wie ein Kompass, nicht wie ein Preisschild. Klar, Kosten sind wichtig. Aber du willst am Ende ein Depot, das du problemlos eröffnen kannst, das Sparpläne sauber ausführt, und das dich nicht mit Papierkram nervt, sobald Oma wieder Geld zum Geburtstag überweist.

Startpunkt ist fast immer der gleiche: Was kostet dich das Depot im Alltag? Manche Anbieter werben mit kostenloser Depotführung, andere koppeln sie an Bedingungen, zum Beispiel eine aktive Sparplanausführung. Genau hier passieren die typischen Überraschungen. Ein Depot kann auf dem Papier kostenlos sein, und trotzdem teuer wirken, wenn jede Einmalanlage eine Ordergebühr auslöst oder wenn der Sparplan prozentual bepreist wird. Gleichzeitig kann ein Anbieter mit kleinen Gebühren trotzdem insgesamt fair sein, wenn Prozesse schnell sind und Sparpläne zuverlässig laufen. Das ist ein wichtiger Punkt beim Thema Depot für Minderjährige Kosten: Schau nicht nur auf eine Zahl, sondern auf das Gesamtbild.

Der zweite Punkt ist die ETF Sparplan Auswahl. Du brauchst nicht tausende Produkte. Du brauchst eine solide Auswahl an breit gestreuten ETFs, idealerweise mit niedrigen laufenden Kosten und einer Sparplanfähigkeit, die zu deiner Sparrate passt. Achte auf Mindestbeträge, auf Ausführungstermine, und darauf, ob Einmalanlagen genauso gut funktionieren wie monatliche Raten. Wenn du oft Geldgeschenke investieren willst, sind günstige Einmalorders plötzlich wichtiger als bei einem reinen Sparplan Setup. Das ist ein Detail, das in vielen Vergleichen untergeht, weil Tabellen meist nur Sparplan Spalten haben, aber kaum echte Szenarien abbilden.

Drittens kommt die Bedienung. Klingt weich, ist aber hart. Ein Depot, das du in fünf Minuten verstehst, wird eher durchgehalten als eins, das dich jedes Mal ausloggt oder bei jeder Änderung ein Formular verlangt. Und genau da lohnt ein Blick auf Prozesse: Wie schnell kannst du einen Freistellungsauftrag setzen, wie transparent sind Abrechnungen, wie leicht findest du Dokumente wieder. Wenn du die App jeden Monat kurz öffnest und sofort alles siehst, ist das echte Qualität.

Zum Thema Sicherheit noch eine klare Einordnung: Cash auf dem Verrechnungskonto fällt typischerweise unter Einlagensicherung, Wertpapiere sind davon getrennt zu betrachten. Heißt praktisch: Das Geld, das investiert ist, ist nicht einfach nur ein Kontostand, sondern ein Bestand an Wertpapieren. Ein seltener Blickwinkel, der in Vergleichsartikeln oft fehlt: Die größte Sicherheitsfrage ist selten die Bank, sondern euer Verhalten. Wenn ihr in einer schlechten Börsenphase panisch verkauft, war der beste Broker der Welt keine Hilfe. Deshalb zählt auch hier, Bedienung und Transparenz sind nicht nur Komfort, sie sind Risikomanagement.

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Steuern, Freibeträge, und typische Stolpersteine

Steuern sind der Teil, den viele beim Junior-Depot-Vergleich entweder überdramatisieren oder komplett wegwischen. Die Wahrheit liegt dazwischen. Ja, Kapitalerträge können grundsätzlich besteuert werden, und ja, Kinder können eigene Freibeträge nutzen. Der praktische Hebel ist oft der Freistellungsauftrag fürs Kinderdepot, damit die Bank nicht automatisch Steuern abführt, obwohl noch Freibetrag da ist. Wenn du das einmal sauber einstellst, läuft es im Alltag meistens ruhig.

Der Sparerpauschbetrag ist dabei das Wort, das du kennen solltest. Er sorgt dafür, dass Kapitalerträge bis zu einem bestimmten Betrag steuerfrei bleiben können. In vielen Familien ist das in den ersten Jahren gar nicht spürbar, weil bei einem kleinen Juniordepot die Erträge am Anfang eben auch klein sind. Das ist eine gute Nachricht, weil du dich zuerst um den Plan kümmern kannst, und erst später um Details. Gleichzeitig lohnt es sich, das Thema Sparerpauschbetrag Kind nicht zu ignorieren, weil es sonst passieren kann, dass unnötig Steuern abgeführt werden, die du später über eine Steuererklärung wieder zurückholen müsstest. Das ist machbar, aber nervig, und genau diese Nerven kosten in der Praxis oft mehr als die Rendite.

Dann gibt es den Grundfreibetrag. Der spielt nicht jeden Tag eine Rolle, aber er ist ein wichtiges Konzept, wenn du dir langfristig Gedanken machst, wie viele Erträge im Namen des Kindes entstehen. Der Grundfreibetrag wird regelmäßig angepasst, genauso wie andere familienbezogene Beträge. Für dich heißt das nicht, dass du ständig optimieren musst. Es heißt nur, dass du ein Setup willst, das solche Anpassungen aushält, ohne dass du jedes Jahr alles umbauen musst.

Ein selten angesprochener Punkt in vielen Vergleichen ist BAföG. Nicht, weil du heute schon weißt, dass dein Kind BAföG bekommt, sondern weil ein Depotvermögen später bei der Antragstellung überhaupt sichtbar wird. Es gibt dabei Freibeträge beim Vermögen, vereinfacht gesagt bleibt ein Teil unberücksichtigt. Das bedeutet nicht, dass ein Kinderdepot automatisch schlecht ist. Es bedeutet nur, dass du den Betrag im Hinterkopf behalten solltest, wenn das Depot über viele Jahre richtig groß wird. Ein pragmatischer Ansatz: Wenn ihr in Richtung fünfstelliger oder später sechsstelliger Beträge wächst, lohnt sich ein kurzer Reality Check, welche Ausbildungswege realistisch sind und welche Förderungen möglicherweise eine Rolle spielen, ganz ohne Panik, nur als Planung.

Und dann ist da noch die Frühstart Rente, die in Ratgebern als politisches Vorhaben diskutiert wird. Solche Modelle können nett sein, aber sie ersetzen ein normales Junior-Depot nicht komplett, weil Ziele wie Führerschein, Ausbildung oder erste Wohnung zeitlich ganz anders liegen.

Für Familien sind diese Frühstart Themen oft weniger Renditefrage, sondern Motivationsfrage. Ein eigener kleiner Betrag vom Staat kann helfen, dass ein Jugendlicher das Thema Investieren als normal erlebt, nicht als etwas, das nur Erwachsene machen. Das kann langfristig mehr wert sein als jede Detailoptimierung.

Junior-Depot eröffnen, und danach entspannt besparen

Das beste Setup bringt dir nichts, wenn die Eröffnung nervt und du nach zwei Wochen aufgibst. Deshalb ist der Teil Junior-Depot eröffnen online im Junior-Depot-Vergleich so wichtig, auch wenn er nicht sexy klingt. Viele Anbieter verlangen ähnliche Unterlagen, und es lohnt sich, die gleich am Anfang sauber bereitzulegen. Je nach Bank oder Broker kann es kleine Unterschiede geben, aber das Grundprinzip ist fast immer gleich: Identität der Sorgeberechtigten, Nachweis fürs Kind, und steuerliche Zuordnung.

Hier die Unterlagen, die in der Praxis am häufigsten abgefragt werden, kurz und ohne Drama.

  1. Ausweis der Sorgeberechtigten

  2. Geburtsurkunde oder gleichwertiger Nachweis

  3. Steuer ID des Kindes

  4. Nachweis zum Sorgerecht, falls nicht selbstverständlich

  5. Bankverbindung fürs Referenzkonto oder Verrechnungskonto

Wenn das Depot steht, entscheidet die Routine. Für die meisten Familien ist ein Junior-Depot ETF Sparplan der entspannteste Weg, weil du einmal eine Sparrate festlegst und dann nicht jeden Monat neu überlegen musst. Bei der ETF Auswahl gilt als Faustregel: breit, günstig, weltweit. Du brauchst keine Themen ETFs fürs Kinderzimmer, sondern ein stabiles Fundament. Wenn du unsicher bist, ob ausschüttend oder thesaurierend besser ist, nimm das, was deinen Alltag einfacher macht. Thesaurierende ETFs wirken oft aufgeräumter, weil Erträge automatisch wieder angelegt werden, aber entscheidend ist, dass du dranbleibst. Genau hier passt das LSI Thema thesaurierender ETF fürs Kind gut rein: Er ist nicht magisch besser, aber oft einfacher, weil du weniger Entscheidungen hast.

Geldgeschenke investieren ist der zweite Hebel. Viele starten mit 25 oder 50 Euro im Monat, und legen zusätzlich Geburtstagsgeld gesammelt einmal im Jahr an. Genau da solltest du im Vergleich prüfen, ob Einmalanlagen fair bepreist sind, denn ein kostenloser Sparplan hilft dir wenig, wenn jede Extra Einzahlung teuer wird. Ein seltener, aber sehr praktischer Tipp: Legt in der Familie eine feste Regel fest, zum Beispiel, Geldgeschenke bis 200 Euro bleiben Cash für Wünsche, alles darüber wird investiert. Dann gibt es weniger Diskussionen, und dein Kind versteht langsam, dass Geld mehrere Jobs haben kann.

Der Punkt, den viele Eltern zu spät bedenken, ist die Volljährigkeit. Ab 18 geht das Depot grundsätzlich in die Verfügungsgewalt deines Kindes über. Das ist richtig so, aber es kann sich trotzdem wie Kontrollverlust anfühlen. Plane nicht nur Geld, plane auch Gespräch. Legt ein gemeinsames Ritual fest, einmal im Jahr Depot anschauen, erklären, was Schwankungen bedeuten, und warum ein langer Horizont hilft. So wird der 18 Geburtstag nicht zum Überraschungsmoment, sondern zum Übergang, und der Volljährigkeit Kinderdepot Übergang fühlt sich eher wie ein Upgrade an, nicht wie ein Risiko.

Häufige Fragen zum Junior-Depot-Vergleich

Beim Junior-Depot-Vergleich kommen viele Fragen immer wieder, hier sind die fünf wichtigsten, kurz und verständlich.

Ab welchem Betrag lohnt sich ein Kinder ETF Sparplan?

Oft lohnt es sich schon mit kleinen Beträgen, weil der wichtigste Faktor Zeit ist. Entscheidend ist weniger die perfekte Summe, sondern dass du eine Sparrate wählst, die ihr auch in stressigen Monaten durchhaltet. Wenn du dich zwischen 25 und 100 Euro im Monat bewegst, ist das völlig okay, Hauptsache, es läuft. Der Rest ist später Feinjustierung.

Kann ich zwei Junior-Depots eröffnen?

Das hängt vom Anbieter ab. Technisch ist es oft möglich, mehrere Depots zu führen, aber es bringt nur dann echten Mehrwert, wenn du damit klare Ziele trennst, zum Beispiel langfristiges Investment und kurzfristiges Geld für Ausbildung. Sonst wird es schnell unübersichtlich, und Übersicht ist bei Familienfinanzen ein echter Renditefaktor.

Was passiert bei einem Depotübertrag?

Ein Depotübertrag ist grundsätzlich ein Prozess, bei dem Wertpapiere von einer Bank zur anderen übertragen werden. In der Praxis dauert das manchmal länger, als man denkt, und es kann Papierkram geben. Wenn du einen Anbieterwechsel planst, mach das lieber in einer ruhigen Phase, nicht kurz vor einem geplanten Verkauf oder kurz vor der Volljährigkeit. Und plane ein, dass während des Transfers nicht alles sofort verfügbar ist.

Wie sicher ist das Geld auf dem Verrechnungskonto?

Hier hilft die klare Trennung: Cash auf Konten fällt typischerweise unter Einlagensicherung, Wertpapiere sind davon getrennt zu betrachten. Deshalb ist es sinnvoll, größere Beträge nicht unnötig lange als Cash liegen zu lassen, wenn sie langfristig investiert werden sollen. Für kurzfristige Flexibilität ist Cash okay, für langfristige Ziele ist ein strukturierter Investment Plan oft passender.

Was ist besser, ausschüttender oder thesaurierender ETF?

Für viele Kinderdepots ist beides okay. Ausschüttend kann motivierend sein, weil man Erträge sieht. Thesaurierend ist oft bequemer, weil alles automatisch reinvestiert wird. Wichtig ist, dass du verstehst, was du hältst, und dass der ETF breit gestreut ist. Der Rest ist Feinschliff, nicht Fundament.

Fazit

Ein Junior-Depot-Vergleich ist dann gut, wenn er dich nicht nur zu einem Namen führt, sondern zu einer Entscheidung, die sich nach dir anfühlt. 2026 ist die Auswahl groß, und genau deshalb brauchst du einen einfachen Maßstab. Prüfe zuerst, ob das Depot im Alltag funktioniert, dann ob Sparpläne und Einmalanlagen fair bepreist sind, und erst danach Details wie Aktions ETFs. Behalte Steuern als Rahmen im Blick, nicht als Stressfaktor. Kinder können Freibeträge nutzen, und Regelanpassungen wie beim Grundfreibetrag gehören zum System, nicht zu deinem persönlichen Problem.

Wenn BAföG irgendwann relevant wird, ist Vermögen ein Thema, das du rechtzeitig einordnen kannst. Nicht um zu tricksen, sondern um Überraschungen zu vermeiden. Am wichtigsten ist aber dein Plan für die Volljährigkeit. Ein Kinderdepot ist nicht nur ein Finanzprodukt, es ist auch ein Übergabemoment. Wenn du früh erklärst, was Investieren bedeutet, wird aus dem Depot ein echtes Startkapital, nicht nur eine Zahl.

Und jetzt ganz praktisch: Nimm dir heute 20 Minuten. Entscheide, ob ihr eher Sparplan, Einmalanlage oder beides wollt. Wähle dann zwei bis drei Anbieter, die zu eurem Alltag passen, und starte klein. Du kannst später immer nachschärfen, aber du bekommst die verlorene Zeit nicht zurück

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