Robo-Advisor-Vergleich 2026: Finde den besten Robo für dich
Du willst dein Geld investieren, aber bitte ohne Börsen-Overload, Tabellen-Chaos und das Gefühl, ständig „was verpassen“ zu können. Genau dafür sind Robo-Advisor da. Sie versprechen Vermögensaufbau automatisiert. Meist mit ETFs, klaren Regeln und regelmäßigen Anpassungen. Nur. Zwischen „klingt gut“ und „passt wirklich zu mir“ liegt der Teil, den viele Vergleiche zu schnell überspringen.
Dieser Robo-Advisor-Vergleich hilft dir, die richtige Entscheidung für deinen Alltag zu treffen. Wir schauen auf Kosten, Strategie, Risiko, Sicherheit und die Praxisfragen, die später über Zufriedenheit entscheiden. Zum Beispiel. Wie erkennst du All-in-Kosten wirklich, was bedeutet Cashquote im Portfolio und wie gut ist der Support, wenn es an der Börse mal ungemütlich wird.
Disclaimer: Das hier ist keine Anlage- oder Rechtsberatung. Es ist ein verständlicher Leitfaden, damit du selbst bessere Fragen stellst und am Ende souverän auswählst.
Die wichtigsten Punkte in Kürze
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Ein Robo-Advisor-Vergleich ist nur fair, wenn du All-in-Kosten betrachtest, nicht nur die Verwaltungsgebühr.
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Viele Robo-Advisor bewegen sich bei laufenden Kosten grob zwischen 0,3 und 1,0 Prozent pro Jahr, je nach Service und Portfolio.
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Achte auf die Strategie-Logik hinter dem Portfolio, nicht auf Marketingnamen.
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Die Cashquote kann Rendite kosten, auch wenn sie „sicher“ klingt.
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Sicherheit ist zweigeteilt. Wertpapiere im Depot sind typischerweise getrennt verwahrt, Guthaben ist über Einlagensicherung begrenzt geschützt.
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Der beste Robo Advisor Deutschland ist selten „der Testsieger“, sondern der, der zu deinem Ziel und Verhalten passt.
Was ist ein Robo-Advisor. Und was macht er wirklich
Ein Robo-Advisor ist im Kern ein digitaler Anlageprozess. Du beantwortest Fragen zu Ziel, Laufzeit und Risiko. Daraus leitet der Anbieter ein Risikoprofil ab und investiert regelbasiert in ein Portfolio. In der Praxis sind das oft ETF-Portfolios, manchmal ergänzt um Anleihen oder Geldmarktbausteine. Viele Anbieter sprechen von digitaler Vermögensverwaltung. Das klingt nach „alles automatisch“. Der entscheidende Punkt ist aber nicht der Start, sondern die laufende Umsetzung.
Hier lohnt sich ein genauer Blick, weil unter dem Begriff Robo-Advisor zwei Welten stecken können. Manche Lösungen sind eher „Robo-Advice“. Du bekommst eine Empfehlung, die Umsetzung machst du ganz oder teilweise selbst. Andere Lösungen sind echte digitale Vermögensverwaltung. Da werden Einzahlungen investiert, Zielquoten überwacht, Rebalancing durchgeführt und manchmal sogar Anpassungen an Marktphasen vorgenommen. Für deinen Robo-Advisor-Vergleich ist das wichtig, weil du sonst Anbieter vergleichst, die eigentlich unterschiedliche Dinge liefern.
Der Ablauf ist meistens ähnlich. Erst kommt ein Fragebogen. Dann bekommst du eine Risikostufe, oft als Mischung aus Aktien und Anleihen. Danach wird ein Depot eröffnet, häufig über eine Depotbank oder Verwahrstelle. Ab da läuft die Betreuung. Und genau hier entstehen die Qualitätsunterschiede. Gute Anbieter erklären dir klar, wie die Strategie funktioniert, wann rebalanciert wird, ob es Bandbreiten gibt und wie Entscheidungen begründet werden. Schlechtere Anbieter verstecken sich hinter Buzzwords wie „Algorithmus“, ohne dir zu zeigen, welche Regeln wirklich greifen.
Ein Punkt, der in vielen Robo-Advisor-Vergleich-Artikeln zu kurz kommt. Ein Robo-Advisor ist weniger ein „Produkt“, mehr ein Verhaltenssystem. Wenn du in Stressphasen dazu neigst, impulsiv zu verkaufen oder ständig umzuschichten, kann ein regelbasiertes Setup dir helfen, investiert zu bleiben. Das bringt dir nicht automatisch mehr Rendite als der Markt. Es erhöht aber die Chance, dass du deinen Plan durchziehst. Und das ist bei langfristigem Investieren oft der größere Hebel als die perfekte ETF-Auswahl.
Wenn du Anbieter prüfst, achte deshalb auf die Frage. Wie gut unterstützt dich der Robo, wenn die Börse nicht freundlich ist. Das zeigt sich nicht in Hochglanz-Grafiken, sondern in Transparenz, Kommunikation und Prozessqualität.
Für wen lohnt sich ein Robo-Advisor. Und wann ist er unnötig
Ein Robo-Advisor kann sehr gut passen, wenn du investieren willst, aber nicht alles selbst managen möchtest. Gerade als Robo Advisor für Anfänger wirkt der Einstieg oft leichter. Du musst nicht bei Null starten. Du brauchst keine ETF-Liste durchforsten und keine eigene Rebalancing-Routine bauen. Du musst nur eine Entscheidung treffen, die wirklich zählt. Wie viel Risiko passt zu dir und zu deinem Zeitraum.
Typische Ziele sind langfristiger Vermögensaufbau, Altersvorsorge oder das strukturierte Anlegen einer größeren Summe. Wenn du zum Beispiel jeden Monat sparen willst, ist für deinen Robo-Advisor-Vergleich relevant, ob der Anbieter Sparpläne sauber abbildet und wie flexibel du Rate, Pausen und Sonderzahlungen steuern kannst. Wenn du eher eine Einmalanlage planst, zählt, ob Mindestanlage und Gebührenmodell fair sind, und wie der Robo mit großen Einzahlungen umgeht.
Wann kann ein Robo-Advisor unnötig sein. Wenn du bereit bist, dich einmal solide einzuarbeiten und danach simpel zu bleiben. Ein breiter ETF-Sparplan kann dann die günstigere Lösung sein, weil du zusätzliche Robo-Gebühren sparst. Viele Menschen unterschätzen aber, wie schwer „simpel bleiben“ in der Praxis ist. Die Theorie klingt leicht. Die Realität kommt mit News, Crashs, Hypes und Unsicherheit. Wenn du weißt, dass du dann nervös wirst, kann der Robo trotz höherer Kosten sinnvoll sein, weil er dich in der Spur hält.
Es gibt auch Fälle, in denen Robos nicht optimal sind. Wenn du sehr spezifische Wünsche hast, zum Beispiel harte Ausschlusskriterien bei Nachhaltigkeit, einzelne Regionen oder Themen-ETFs, dann kann ein Standard-Robo dich einschränken. Viele Robos sind stark in standardisierten Portfolios. Sie sind weniger stark, wenn du dein Portfolio sehr individuell steuern möchtest.
Das führt zur ehrlichen Quintessenz. Der „bester Robo Advisor Deutschland“ ist oft keine Ranglisten-Antwort. Es ist eine Passungs-Antwort. Wie gut passt der Prozess zu deinem Ziel, deiner Geduld und deinem Alltag.
Kosten im Robo-Advisor-Vergleich richtig lesen. All-in statt Werbegebühr
Kosten sind der Teil, den fast jeder Robo-Advisor-Vergleich abdeckt. Trotzdem werden viele Menschen später überrascht, weil sie nur auf eine Zahl schauen. Die Verwaltungsgebühr. Diese Zahl ist wichtig, aber selten vollständig. Für einen sauberen Robo Advisor Kosten Vergleich brauchst du immer die All-in-Perspektive.
In der Praxis gibt es meistens mehrere Kostenschichten. Erstens die Verwaltungsgebühr des Robo. Zweitens die laufenden Kosten der ETFs im Portfolio, also Produktkosten. Drittens indirekte Kosten, die nicht immer klar ausgewiesen sind. Dazu können Handelskosten und Spreads gehören. Auch Portfolio-Konstruktion kann indirekt wirken. Wenn der Robo beispielsweise oft umschichtet, kann das Handelskosten erhöhen. Wenn der Robo sehr teure Spezial-ETFs nutzt, steigen Produktkosten. Und wenn der Robo dauerhaft viel Cash hält, entsteht eine Art „Rendite-Kostenblock“, weil Cash langfristig typischerweise weniger Ertrag liefert als investiertes Kapital.
Genau diese Cashquote ist ein unterschätzter Hebel im Robo-Advisor-Vergleich. Manche Anbieter halten Liquidität, um Auszahlungen einfacher zu machen oder um Rebalancing schnell umzusetzen. Das kann sinnvoll sein. Nur. Eine dauerhaft hohe Cashquote kann deine langfristige Rendite drücken, ohne dass du es als „Gebühr“ siehst. Deshalb lohnt sich die Frage. Wie hoch ist die Ziel-Cashquote. In welchen Situationen steigt sie. Und ist das ein bewusstes Sicherheitskonzept oder eher ein Nebenprodukt der Prozesse.
Eine kurze Beispielrechnung, ohne Mathe-Folter. Stell dir vor, du investierst 20.000 Euro. Ein Robo kostet dich All-in 0,7 Prozent pro Jahr. Das sind im ersten Jahr 140 Euro. Klingt überschaubar. Über 20 Jahre wirkt aber nicht nur die Summe der Gebühren, sondern auch der entgangene Zinseszinseffekt, weil Gebühren die Basis verkleinern, auf der Rendite entsteht. Das kann langfristig deutlich mehr ausmachen als „140 Euro im Jahr“, selbst wenn deine Rendite durchschnittlich gut ist.
Was du daraus mitnehmen solltest. Vergleiche nicht auf die zweite Nachkommastelle. Vergleiche die Kostenlogik. Ein Robo, der etwas mehr kostet, kann seinen Preis wert sein, wenn er Prozesse liefert, die dich stabil investiert halten. Ein Robo, der billig wirkt, kann dich teuer zu stehen kommen, wenn er intransparent ist oder unklare Portfolio-Bausteine nutzt.
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Strategie und Portfolio. Das Herzstück jedes Robo-Advisor-Vergleichs
Wenn Kosten die Eintrittskarte sind, ist die Strategie die Show. Im Robo-Advisor-Vergleich solltest du deshalb verstehen, wie ein Anbieter Risiko in ein Portfolio übersetzt. Die meisten Robos arbeiten mit Risikoklassen, oft von defensiv bis offensiv. Entscheidend ist nicht, wie viele Stufen es gibt. Entscheidend ist, ob sie sauber begründet sind und ob du nachvollziehen kannst, warum du in einer Stufe landest.
Hier kommt dein Robo Advisor Risikoprofil ins Spiel. Gute Fragebögen trennen zwei Dinge. Risiko-Wille und Risiko-Fähigkeit. Also. Wie stark darf das Depot schwanken, ohne dass du nervös wirst. Und kannst du Schwankungen finanziell aushalten, ohne in einem schlechten Moment verkaufen zu müssen. Wenn ein Robo nur fragt „wie risikofreudig sind Sie“, ist das dünn. Wenn er hingegen nach Zeitraum, Ziel, Rücklagen und Erfahrung fragt und dir erklärt, was die Auswahl bedeutet, ist das ein Plus.
Dann Rebalancing. Viele Artikel behandeln Rebalancing wie eine technische Funktion. Für dich ist es vor allem ein Disziplin-Tool. Rebalancing bringt das Portfolio zurück zur Zielverteilung. Wenn Aktien stark gestiegen sind, werden sie oft etwas reduziert und der defensive Teil wird aufgefüllt. Wenn Märkte fallen, bedeutet es oft, Aktien nachzukaufen, obwohl es sich emotional unangenehm anfühlt. Das ist schwer, wenn du es selbst machst. Genau deshalb kann ein Robo hier echten Wert liefern. Nicht weil er klüger ist als der Markt. Sondern weil er Regeln konsequent umsetzt.
Ein Punkt, der im Robo Advisor Performance Vergleich häufig untergeht. Die Performance hängt nicht nur vom Portfolio ab, sondern auch davon, ob du investiert bleibst. Viele Menschen verlieren Rendite durch schlechtes Timing. Kaufen euphorisch, verkaufen ängstlich. Ein Robo kann dich davor schützen, weil er das Umsetzen abnimmt. Das ist ein Renditefaktor, den du in Tabellen selten siehst.
Jetzt Nachhaltigkeit. Robo Advisor nachhaltige Geldanlage ist kein einheitlicher Standard. Manche Anbieter nutzen ESG-Filter, andere strengere SRI-Ansätze, und wenige gehen in Richtung Impact. Für deinen Robo-Advisor-Vergleich zählt. Welche Kriterien werden genutzt. Welche Ausschlüsse gelten. Wie transparent ist die ETF-Auswahl. Und wie wird mit Zielkonflikten umgegangen, zum Beispiel bei Staatsanleihen oder Branchen, die in Übergangsphasen stecken.
Ein originaler Blick, der selten in Konkurrenzartikeln auftaucht. Prüfe die Regel-Treue als Qualitätsmerkmal. Hat der Anbieter klare Bandbreiten, klare Rebalancing-Regeln und eine transparente Begründung. Oder wirkt alles wie „wir machen schon irgendwas“. Regel-Treue ist nicht sexy, aber sie ist genau das, was dich durch Krisen trägt.
Sicherheit, Regulierung und Steuern in Deutschland. Was du wissen musst
Sicherheit klingt bei Geldanlage immer nach „kein Risiko“. Das gibt es an der Börse nicht. Was es gibt, ist ein Rahmen, der Prozesse reguliert und Vermögenswerte strukturiert. Für deinen Robo-Advisor-Vergleich bedeutet das. Du schaust auf Regulierung, Depotstruktur, Einlagensicherung und die Steuerpraxis.
Regulatorisch sind Robo-Advisor keine Spielwiese. Sie müssen Kundeneignung prüfen, Informationen verständlich bereitstellen und Prozesse transparent halten. Für dich ist das wichtig, weil ein guter Robo nicht nur „dein Geld anlegt“, sondern auch erklären können muss, warum und wie. Wenn du im Onboarding nicht verstehst, was passiert, ist das ein Warnsignal. Denn wenn die Börse später schwankt, brauchst du Klarheit, nicht nur eine schöne Oberfläche.
Dann Depotstruktur. In vielen Robo-Modellen werden Wertpapiere über eine Depotbank verwahrt. Für dich heißt das. ETFs und andere Wertpapiere liegen in einem Depot. Diese Vermögenswerte sind typischerweise getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt. Das ist ein zentraler Baustein der Sicherheit. Gleichzeitig kann es ein Verrechnungskonto geben, über das Einzahlungen und Auszahlungen laufen. Und hier kommt die Einlagensicherung ins Spiel. In Deutschland sind Einlagen grundsätzlich bis 100.000 Euro pro Person und Bank gesetzlich abgesichert, mit Ausnahmen für bestimmte zeitlich begrenzte Lebensereignisse. Das ist relevant, wenn ein Robo nennenswerte Cashbestände hält oder größere Summen vorübergehend auf dem Konto liegen.
Steuern sind der Teil, den viele Menschen erst dann ernst nehmen, wenn die erste Jahressteuerbescheinigung kommt. In Deutschland werden Kapitalerträge bei inländischen Depots in der Regel automatisch abgeführt. Trotzdem solltest du im Robo-Advisor-Vergleich prüfen, ob Freistellungsauftrag sauber unterstützt wird, wie verständlich die Dokumente sind und ob du klare Reportings bekommst. Gerade wenn du mehrere Depots hast, willst du später nicht raten, was wo passiert ist.
Ein selten genannter Sicherheitsfaktor ist die Kommunikationsqualität. In stressigen Marktphasen entscheidet sich oft nicht nur, ob die Strategie gut ist, sondern ob du ruhig bleibst. Ein Anbieter, der in Krisen klar erklärt, was passiert, und dir Erwartungen sauber setzt, kann dir helfen, nicht impulsiv zu handeln. Das ist kein „nice to have“. Das ist praktisch ein Stabilitätsfeature für dich als Mensch.
Robo-Advisor-Vergleich in 20 Minuten. So kommst du zur Entscheidung
Viele Menschen verlieren sich im Robo-Advisor-Vergleich, weil sie zu früh Anbieter vergleichen, statt zuerst sich selbst zu sortieren. Deshalb ein Ablauf, der realistisch ist und dich aus der Grübel-Schleife holt.
Start mit zwei Sätzen. Wofür ist das Geld, und wann brauchst du es voraussichtlich. „Vermögensaufbau“ ist zu schwammig. „In 15 Jahren zusätzliches Polster für Familie und Freiheit“ ist konkret. Dann legst du fest, ob du eher regelmäßig sparen willst oder eine Einmalanlage planst. Beides ist möglich. Aber die Anforderungen sind unterschiedlich. Bei Sparplänen zählen flexible Raten, Pausen und saubere Umsetzung. Bei Einmalanlage zählen Mindestanlage, Gebührenlogik und Umgang mit Cashbeständen.
Jetzt die drei Vergleichsanker, die wirklich helfen. Erstens All-in-Kosten. Zweitens Portfolio-Transparenz. Drittens Prozessqualität. Portfolio-Transparenz bedeutet. Du kannst nachvollziehen, welche ETFs drin sind, warum sie drin sind, und wie sich das Portfolio entwickelt. Prozessqualität bedeutet. Es gibt klare Regeln für Rebalancing, klare Bandbreiten, verständliche Kommunikation und einen Support, der erreichbar ist, wenn du Fragen hast.
Und dann kommen die Fragen, die viele Robo-Advisor-Vergleich-Listen nicht stellen, die aber später den Alltag entscheiden. Wie hoch ist die Ziel-Cashquote. Wie oft wird rebalanciert, und passiert es nach festen Terminen oder nach Abweichungsbandbreiten. Wie wird Nachhaltigkeit konkret umgesetzt. Was passiert, wenn du deine Rate pausierst oder kurzfristig Geld brauchst. Wie leicht ist ein Depotübertrag, falls du später wechseln willst.
Wenn du dir diese Punkte notierst, wird der Vergleich plötzlich einfacher. Du brauchst dann keine 15 Anbieter. Du brauchst drei bis fünf Kandidaten, die grundsätzlich passen. Dann liest du nicht Marketing, sondern Bedingungen. Das spart Zeit und Nerven.
Hier passt ein praktischer Finanzguru-Hack. Viele Menschen scheitern nicht am Robo, sondern am Budgetgefühl. Mal mehr übrig, mal weniger, dann wird der Sparplan hektisch angepasst. Wenn du mit Finanzguru deine Ausgaben und Fixkosten sauber siehst, kannst du eine Sparrate wählen, die du wirklich durchhalten kannst. Und das ist oft der größte Rendite-Booster überhaupt. Eine Sparrate, die bleibt.
Praxis. Drei Mini-Fälle aus dem Alltag
Jede Entscheidung fühlt sich anders an, je nachdem, wo du gerade stehst. Deshalb drei kurze Fälle, die dir beim Einordnen helfen, ohne dass du dich durch Tabellen kämpfen musst.
Jana ist 27 und will endlich starten. Sie hat 150 Euro im Monat übrig und will investieren, ohne stundenlang zu recherchieren. Im Robo-Advisor-Vergleich achtet sie zuerst darauf, ob Sparpläne sauber funktionieren und ob die Einstiegshürden niedrig sind. Dann prüft sie das Risikoprofil. Sie wählt nicht maximal offensiv, sondern eine Stufe, die sie emotional aushält. Der Punkt ist. Jana braucht kein „aggressives Portfolio“. Sie braucht ein Portfolio, das sie in schlechten Phasen nicht abbricht. Für Anfänger ist das oft die bessere Strategie als „maximale Rendite“.
Paul ist 41 und hat 30.000 Euro aus einer Bonuszahlung. Bei ihm ist der Robo Advisor Kosten Vergleich besonders wichtig, weil Einmalanlagen Gebühren stärker sichtbar machen. Mehmet prüft, wie die Gebühr skaliert und ob die All-in-Kosten fair sind. Zusätzlich schaut er auf die Cashquote. Er will nicht, dass ein relevanter Teil seiner Summe lange auf dem Verrechnungskonto liegt, wenn sein Ziel langfristig ist. Und er achtet auf Transparenz. Er möchte genau sehen, welche ETFs genutzt werden und warum.
Laura ist 35 und will nachhaltig investieren, aber ohne Greenwashing. Für sie ist „ESG“ kein Haken in der Liste, sondern eine echte Anforderung. In ihrem Robo-Advisor-Vergleich liest sie die Kriterien. Welche Branchen werden ausgeschlossen, wie transparent sind Ausschlusslisten, wie wird mit Zielkonflikten umgegangen. Laura entscheidet sich nicht für das grünste Label. Sie entscheidet sich für die klarste Methodik.
Der gemeinsame Nenner. Der „beste Robo Advisor Deutschland“ ist für Jana, Paul und Laura sehr wahrscheinlich nicht derselbe Anbieter. Nicht, weil manche Anbieter schlecht sind. Sondern weil Passung wichtiger ist als Ranking.
Robo-Advisor vs ETF-Sparplan. Die ehrliche Abwägung
Der Vergleich Robo Advisor vs ETF Sparplan wird oft geführt, als gäbe es eine richtige Antwort. In Wahrheit ist es ein Tauschgeschäft. Du gibst Kontrolle ab und zahlst dafür einen Aufpreis. Du bekommst dafür Struktur, Umsetzung und oft mehr Ruhe.
Wenn du gerne selbst entscheidest, dich nicht von Marktphasen stressen lässt und bereit bist, eine simple Strategie konsequent zu halten, kann ein ETF-Sparplan die günstigere Lösung sein. Du zahlst dann in der Regel nur die Produktkosten des ETFs und die geringen Kosten des Brokers. Du musst aber auch die Disziplin liefern. Sparplan laufen lassen, nicht ständig optimieren, nicht in Krisen panisch werden, nicht in Hypes hinterherlaufen.
Ein Robo-Advisor ist stark, wenn du weißt, dass dir genau diese Disziplin schwerfällt. Der Robo nimmt dir Entscheidungen ab, die in der Praxis oft emotional werden. Er investiert nach Regeln, rebalanced nach Plan und sorgt dafür, dass du nicht in jeder Marktphase neu anfängst zu zweifeln. Das ist kein Rendite-Versprechen. Es ist ein Stabilitäts-Versprechen. Und Stabilität ist bei langfristigem Investieren oft der Unterschied zwischen „ich habe gestartet“ und „ich habe durchgezogen“.
Es gibt auch einen hybriden Weg, der selten erwähnt wird. Du startest mit einem Robo, weil er dir die Umsetzung abnimmt. Du lernst dabei, wie Risiko sich anfühlt und wie Portfolios funktionieren. Später entscheidest du, ob du beim Robo bleibst oder auf einen sehr einfachen ETF-Sparplan umstellst. Das kann besonders für Einsteiger eine gute Lernkurve sein, ohne dass du dich am Anfang überforderst.
Wenn du das Ganze praktisch angehen willst, denk an den Alltag. Investieren ist nicht nur eine Finanzentscheidung. Es ist eine Routineentscheidung. Finanzguru kann dir helfen, diese Routine zu stabilisieren, weil du deine Konten, Fixkosten und Ausgaben auf einen Blick siehst. Dann wählst du eine Sparrate, die realistisch ist. Und du musst nicht jeden Monat neu raten, ob es „passt“.
Fazit. So gehst du jetzt den nächsten Schritt
Ein guter Robo-Advisor-Vergleich ist kein Wettbewerb um das schönste Testsieger-Siegel. Er ist ein Realitätscheck. Passt der Prozess zu deinem Leben, deinen Zielen und deinem Nervenkostüm. Wenn du das klar hast, werden Kosten, Anbietername und Feature-Liste plötzlich viel leichter einzuordnen.
Nimm aus diesem Robo-Advisor-Vergleich drei Dinge mit. Erstens. Vergleiche All-in-Kosten, nicht nur die Verwaltungsgebühr. Zweitens. Schau auf Strategie und Risikoprofil so, als würdest du den Robo in einer Krise brauchen, nicht nur bei Sonnenschein. Drittens. Achte auf Transparenz und Prozessqualität, weil das der Teil ist, der dir langfristig hilft, investiert zu bleiben.
Wenn du starten willst, mach es dir leicht. Definiere ein Ziel, wähle eine Risikostufe, die du wirklich aushältst, und entscheide dich dann für einen Anbieter, der genau dazu passt. Und wenn du dabei mehr Überblick über deinen Alltag brauchst, hol dir Rückenwind über dein Budget. Mit der Finanzguru App behältst du Konten, Ausgaben und Sparziele im Blick. So fühlt sich Investieren nicht wie ein Extra-Job an, sondern wie ein Plan, der einfach läuft.
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